Cover Out 'n' In

Album info

Album-Release:
2009

HRA-Release:
14.10.2011

Label: Naim Records

Genre: Jazz

Subgenre: Nu Jazz

Album including Album cover Booklet (PDF)

?

Formats & Prices

FormatPriceIn CartBuy
FLAC 44.1 $ 16.50
  • 1Out But In05:18
  • 2Hat & Beard08:15
  • 3A Conversation01:49
  • 4So He Left05:32
  • 5A Bitter End To A Tender Giant06:49
  • 6Dolphyus Morphyus10:43
  • 7Interlude00:43
  • 8Gazzelloni05:46
  • 9Syndicalism06:35
  • 10Another Conversation01:17
  • 11Bowden Out06:03
  • Total Runtime58:50

Info for Out 'n' In

Nach dem selbst betitelten 2007er-Debüt liefern Empirical nun mit „Out ’n’ In“ ihr zweites Werk ab. Zwar haben wir ein Tribute-Album vor uns, aber – keine Angst – „Out ’n’ In“ ist meilenweit von einer Sammlung originalgetreu nachgespielter Klassiker entfernt. Es geht um das Werk des 1964 mit nur 36 Jahren verstorbenen Eric Dolphy, der als Saxofonist, Flötist und Klarinettist den Jazz der frühen 60er entscheidend mitprägte. Dieses Spätwerk Dolphys steht im Zentrum von „Out ’n’ In“, wobei, wie bereits angedeutet, nur zwei der elf Titel direkt aus Doplhys Feder stammen.

Die restlichen Eigenkompositionen stellen teilweise direkte „Antworten“ auf Dolphy-Titel dar, können sich aber auch allegemeiner auf Dolphys Philosophie von Musik beziehen. Weiterhin wird auch der Zeit Dolphys als Mitglied in Bands von bekannten Größen gedacht: Zu nennen sind hier Ornette Coleman, John Coltrane (auch auf dem Meisterwerk „Free Jazz“) oder Charles Mingus, wo Dolphy mit seinen Improvisationen das Genre entscheidend mitprägte. Hervorzuheben ist die Teilnahme von Julian Siegel an der Bassklarinette, dem Instrument, das Eric Dolphy im Jazz salonfähig machte. Siegel kommuniziert wunderbar mit seinen Mitmusikern von Empirical und es ist eine Freude, dem mal mehr, mal weniger freien Zusammenspiel im Sinne Eric Dolphys zuzuhören.

Für (Free-)Jazz-Freunde nicht nur eine dankbare Abwechslung, sondern ein zeitgemäßes Kleinod und eine überfällige Remineszenz an einen ganz großen Musiker. (Christian Rechenbach, Einsnull)

'One of the finest albums I have had the privilege of reviewing' (Jazz Review)

'graceful...dramatic and subtle...a daring maturity that can only bode well for the future' (Jazzwise)

Nathaniel Facey, Alto Sax
Shane Forbes, Drums & Percussion
Tom Farmer, Double Bass
Lewis Wright, Vibes

Guest:
Julian Seigel, Bass Clarinet and Tenor Saxophone

Produced by Jason Yarde
Recorded @ Phoenix Sound by Dave Moore
Mixed by Dave Moore, Jason Yarde and Empirical
Mastered by Ray Staff
Artwork by Dan Strange

Awards:
MOBO Best Jazz Act 2010
Parliamentary Jazz Awards 2008 - BEST ENSEMBLE
EBU/European Jazz Competition - WINNER 2007
Peter Whittingham Award - WINNER December 2007
Jazzwise - ALBUM OF THE YEAR 2007
Mojo - JAZZ ALBUM OF THE YEAR 2007

Empirical besteht aus Nathaniel Facey am Altsaxophon, Lewis Wright am Vibraphon, Tom Farmer am Kontrabass und Shaney Forbes am Schlagzeug (auf dem Album ist als Gast auch Julian Siegel an Tenorsaxophon und Bassklarinette zu hören).

Alle sind sie Mitte zwanzig, und dennoch besticht jeder einzelne durch eine Kombination aus Virtuosität und künstlerischer Reife, die selbst bei einem weniger jungen Menschen noch erstaunlich wäre. Zusammen entfalten die vier ihre Kreativität derart souverän und mit solchem Einfallsreichtum, dass man ohne Übertreibung sagen kann, dass sie bereits die gesamte Jazzwelt haben aufhorchen lassen.

Musiker vom Kaliber von Nathaniel, Lewis, Tom und Shaney sind nicht etwa von Natur aus Meister ihres Fachs, sondern werden es durch jahrelanges hingebungsvolles Üben und Lernen. Man könnte sich fragen, wie ein Mensch in so jungen Jahren schon so viel geübt haben kann.

Fest steht dagegen, dass alle vier ihr heutiges Können nicht nur ihrem eigenen Einsatz verdanken, sondern auch den Chancen, die London jungen Jazzmusikern seit Mitte der Achtziger bietet. In einer Zeit, in der der Jazz in den Massenmedien regelmäßig totgesagt wurde, stellte man sich in London gegen den Trend. Musiker wie Courtney Pine und Ensembles wie Loose Tubes hauchten der Londoner Jazzszene neues Leben ein und machten den Jazz wieder zu einer Kunstform der Jugend.

Die Nachwirkungen dieser Zeit sind heute noch zu spüren – und dazu gehört zweifelsohne auch Empirical.

Booklet for Out 'n' In

© 2010-2019 HIGHRESAUDIO