Gold Lukas Hasler
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
27.03.2026
Label: PentaTone
Genre: Classical
Subgenre: Chamber Music
Interpret: Lukas Hasler
Komponist: Louis Lefebure-Wely (1817-1870), Johann Sebastian Bach (1685-1750), Robert Schumann (1810-1856), Georges Bizet (1838-1875), Ludwig van Beethoven (1770-1827), Anton Bruckner (1824-1896), Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Johann Strauss II (1825-1899), Marc-Andre Hamelin (1961)
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
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- Johann Sebastian Bach (1685 - 1750): Cantata No. 29 (Arr. for Organ by Marcel Dupré):
- 1 Bach: Cantata No. 29 (Arr. for Organ by Marcel Dupré): I. Sinfonia 04:45
- Robert Schumann (1810 - 1856): 3 Romanzen, Op. 28:
- 2 Schumann: 3 Romanzen, Op. 28: II. Einfach 04:27
- Georges Bizet (1838 - 1875): Carmen:
- 3 Bizet: Carmen: Prélude (Arr. for Organ by Edwin H. Lemare) 12:53
- Ludwig van Beethoven (1770 - 1827): Piano Sonata No. 14, Op. 27 No. 2 (Arr. for Organ by Lukas Hasler):
- 4 Beethoven: Piano Sonata No. 14, Op. 27 No. 2 (Arr. for Organ by Lukas Hasler): I. Adagio sostenuto 07:59
- Anton Bruckner (1824 - 1896): Symphony in D Minor 'Annullierte', WAB 100 (Arr. for Organ by Erwin Horn): Scherzo: Presto — Trio:
- 5 Bruckner: Symphony in D Minor 'Annullierte', WAB 100 (Arr. for Organ by Erwin Horn): Scherzo: Presto — Trio: Langsamer und ruhiger 08:07
- Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791): Piano Sonata No. 5 in G Major, K.283/189h (Arr. for Organ by Lukas Hasler):
- 6 Mozart: Piano Sonata No. 5 in G Major, K.283/189h (Arr. for Organ by Lukas Hasler): I. Allegro 03:55
- 7 Mozart: Piano Sonata No. 5 in G Major, K.283/189h (Arr. for Organ by Lukas Hasler): II. Andante 05:12
- 8 Mozart: Piano Sonata No. 5 in G Major, K.283/189h (Arr. for Organ by Lukas Hasler): III. Presto 04:25
- Sergei Rachmaninoff (1873 - 1943): Prelude in G Minor, Op. 23/5 (Arr. for Organ by Gottfried H. Federlein):
- 9 Rachmaninoff: Prelude in G Minor, Op. 23/5 (Arr. for Organ by Gottfried H. Federlein): V. Alla marcia 04:46
- Louis J.-A. Lefébure-Wély (1817 - 1869): Boléro de concert, Op. 166 (Arr. for Organ by Lukas Hasler):
- 10 Lefébure-Wély: Boléro de concert, Op. 166 (Arr. for Organ by Lukas Hasler) 04:47
- Johann Strauss (1825 - 1899): Vienna Calling (Arr. for Organ by Alex Johansson & Lukas Hasler):
- 11 Strauss: Vienna Calling (Arr. for Organ by Alex Johansson & Lukas Hasler) 02:28
Info zu Gold
Klavierklassiker im neuen Licht: Was passiert, wenn ein 29-jähriger Organist Klaviermusik von Bach bis Rachmaninoff auf eine der größten Konzertorgeln Europas überträgt? Lukas Hasler gibt mit seinem Album „GOLD“ eine Antwort, die so einfach wie bestechend ist: Verwandlung. Aufgenommen auf der Rieger-Orgel im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, führt die Platte vor, was geschieht, wenn Musik, die man zu kennen glaubt, durch ein Instrument gefiltert wird, das nach völlig anderen Gesetzen funktioniert als jenes, für das sie erdacht wurde.
Schon der erste Ton macht das hörbar – gedämpft und satt steht er im Saal, und man begreift sofort: Hier hat jemand etwas vor. Was am Klavier verklingt, hält die Orgel fest. Wo der Hammeranschlag loslässt, atmet die Pfeife weiter. Ein Ton, der auf dem Flügel sekundenkurz aufblitzt, kann hier stehen bleiben, wachsen, sich mit Obertönen füllen und eine ganze Halle durchtränken. Hasler weiß das – und lotet es in jedem Takt neu aus.
Der Bogen ist kühn: Bach und Beethoven, Schumann und Bruckner, Bizet und Rachmaninoff – alles für Orgel neu gedacht, in historischen wie in eigenen Bearbeitungen. Schumanns Romanze in Fis-Dur erklingt als Weltersteinspielung auf der Orgel, und was daraus wird, ist kaum mehr als ein Hauch auf leisesten Registern – perlend, fragil, als traue sich die Musik selbst nicht recht in den gewaltigen Raum. Beethovens langsamer Satz aus der „Mondscheinsonate“ dagegen gewinnt eine meditative Weite, die das Klavier schlicht nicht hergibt: Klangwellen, die sich vom Taktmaß lösen und frei im Raum schweben. Man könnte stundenlang zuhören, ohne dass sich etwas wiederholt.
Dramatischer Bogen: Von Schumann bis zur Carmen-Fantasie: Das dramatische Zentrum bildet Edwin Lemares Carmen-Fantasie nach Bizet. Hasler macht daraus veritables Kopfkino: sinnlicher Tango, gedämpfte Elegie, dann aufbrechender Furor. Was beeindruckt, ist die Kunst des Dosierens – er spielt paradoxerweise langsamer, wo andere beschleunigen würden, gibt den Registerwechseln Luft zum Atmen und erzeugt so eine Spannung, die sich am Ende in überwältigenden Gesamtklängen entlädt. Das Flüstern, bevor die 6.000 Pfeifen gleichzeitig loslegen: Das sitzt. Und wie. Ähnlich packend gelingt Rachmaninoffs Prélude in g-Moll – majestätischer Puls, dann plötzlich eine Mittelsektion voll stiller Melancholie, als öffne sich mitten im Marsch eine Tür in eine ganz andere Welt. Solche Momente muss man erst einmal hinbekommen, ohne dass es nach Effekt riecht.
Dass Hasler dabei keinen Spaß scheut, beweisen die leichteren Nummern. Mozarts G-Dur-Sonate klingt durch Griegs Bearbeitungsfilter nach Wiener Jahrmarkt und augenzwinkernder Eleganz – als hätte jemand den Staub von der Partitur gepustet und darunter ein Grinsen entdeckt. Und in „Vienna Calling“, gemeinsam mit Marc-André Hamelin und Alex Johansson erdacht, umarmen sich Strauss-Walzer und Jazz-Anklänge so selbstverständlich, dass sogar ein eingeschmuggelter Nokia-Klingelton nicht deplatziert wirkt, sondern wie eine liebevolle Pointe. Man merkt: Dieser Organist hat null Angst vor Fallhöhe.
Die Rieger-Orgel im Musikverein als klingende Hauptfigur: Was man bei alledem nicht vergessen darf: die Orgel selbst. Die mächtige Rieger im Goldenen Saal, 2011 fertiggestellt, ist ein Instrument, das Hasler wie ein Maler seine Palette nutzt – nur dass diese Palette 86 Register hat und einen Raum bespielen muss, in dem jeder Fehler gnadenlos hörbar wäre. Gedackte Flöten werden unter seinen Händen zu seidigen Schleiern, Mixturen funkeln metallisch, Zungenregister schneiden sich ins Geschehen wie ferne Trompeten – und wenn er das volle Tutti zieht, füllt sich der legendäre Saal bis in die letzte Ritze, ohne dass der Klang je grob würde. Es ist dieses Gespür für die Übergänge, das Haslers Spiel so fesselnd macht. Man hält unwillkürlich den Atem an, weil man den nächsten Farbwechsel nicht verpassen will.
Diese Lust am Was-wäre-wenn durchzieht jede Sekunde von „GOLD“. Die Lust eines Neunundzwanzigjährigen, der vor vier Manualen sitzt und seiner Hörerschaft zeigt, dass die Orgel das vielleicht unterschätzteste Instrument der Gegenwart ist. Wer nach diesem Album immer noch glaubt, Orgelmusik sei eine staubige Angelegenheit, dem ist nicht mehr zu helfen. (Stefan Pieper, orchestergraben.com)
Lukas Hasler, Orgel Goldener Saal des Musikvereins Wien
Zur Info: wir bieten dieses Album in der nativen Abtastrate von 48kHz, 24-Bit an. Die uns zur Verfügung gestellte 96kHz-Version wurde hochgerechnet und bietet keinen hörbaren Mehrwert!
Lukas Hasler
gehört zu einer neuen Generation von Organisten, die sich mit Virtuosität, Kreativität und medialer Präsenz international einen Namen gemacht haben – 2026 zählte ihn der weltweit größte Klassiksender ClassicFM zu den „Rising Stars“. Derzeit lebt und arbeitet er zwischen Wien und Los Angeles und ist als Doktorand an der University of Southern California bei Cherry Rhodes tätig. Sein Konzertfachstudium Orgel absolvierte er mit Auszeichnung an der Kunstuniversität Graz bei Ulrich Walther. Prägende internationale Erfahrungen sammelte er in Straßburg bei Johann Vexo sowie in Hamburg, wo er zusätzlich ein Studium in Kultur- und Medienmanagement abschloss.
Seine Konzerttätigkeit führte ihn auf renommierte Bühnen weltweit – von der Berliner Philharmonie über die Brisbane City Hall in Australien bis zur Brucknerorgel in St. Florian (Österreich). In den USA spielte er in den größten Kathedralen von Küste zu Küste sowie in legendären Hallen wie der Methuen Memorial Music Hall in Boston und der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles. Zu den weiteren Höhepunkten zählen seine Auftritte beim Eröffnungsfest der Salzburger Festspiele sowie zahlreiche Engagements bei AGO Conventions.
2022 setzte Hasler ein musikalisches Zeichen der Solidarität: Als erster klassischer Musiker trat er nach Kriegsbeginn in der Ukraine im Konzerthaus von Lviv auf und gab zwei Benefizkonzerte für Kriegsopfer. Auch als Pädagoge ist er gefragt – etwa bei internationalen Meisterkursen, u.a. am Konservatorium in Madrid oder an der Universität von Almaty in Kasachstan. Neben dem Orgelspiel ist Lukas Hasler auch als Komponist und Arrangeur aktiv: Seine frühen Werke wurden bei „Jugend komponiert“ ausgezeichnet, und seine Bearbeitungen für Orgel gehören inzwischen fest zu seinem Konzertrepertoire. Noch im selben Jahr wählte ihn die Kleine Zeitung zum „Newcomer des Jahres“ nachdem er bereits mehrfach den Musikwettbewerb „Prima la Musica“ sowie den „Grand Prix“ beim Internationalen Orgelwettbewerb in Malta gewonnen hatte. Einen besonderen Meilenstein markierten seine Aufnahmen an der großen Orgel im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Seine aktuelle Solo-CD Gold (2026/Pentatone) mit Bearbeitungen bekannter Werke von Bach, Mozart, Beethoven bis Bruckner wurde von Presse und Publikum begeistert aufgenommen.
Mit seinem Herzensprojekt Organ For Planet verbindet Lukas Hasler Musik mit globalem Bewusstsein: Er spielt Orgelkonzerte an außergewöhnlichen Orten rund um den Globus – Plätze, die durch ihre geografische Lage, kulturelle Geschichte oder politische Bedeutung herausragen. Den Auftakt machte ein Konzert in der St. Thomas Church in New York unmittelbar nach den US-Wahlen. Die Reise führte ihn weiter zur größten Kirche der Welt in Yamoussoukro (Elfenbeinküste) und bis an den nördlichsten dauerhaft bewohnten Ort der Erde: Spitzbergen.
Lukas Hasler bringt die Orgel ins digitale Zeitalter: Über 100.000 Follower auf Social Media verfolgen seinen Weg, klassische Musik zeitgemäß zu vermitteln.
Booklet für Gold
