Man on the Run (Music from the Motion Picture Soundtrack) Paul McCartney & Wings
Album info
Album-Release:
2026
HRA-Release:
27.02.2026
Album including Album cover
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- 1 Silly Love Songs (Demo) 02:46
- 2 That Would Be Something 02:40
- 3 Long Haired Lady 06:07
- 4 Too Many People 04:12
- 5 Big Barn Bed 03:54
- 6 Gotta Sing Gotta Dance 04:04
- 7 Live And Let Die (Rockshow) 03:54
- 8 Band On The Run 05:13
- 9 Arrow Through Me (Rough Mix) 03:37
- 10 Mull Of Kintyre 04:46
- 11 Coming Up 03:53
- 12 Let Me Roll It 04:51
Info for Man on the Run (Music from the Motion Picture Soundtrack)
Zeitgleich mit der Veröffentlichung von Paul McCartney: „Man On The Run“, dem neuen Dokumentarfilm des mit Oscar, Emmy und Grammy ausgezeichneten Regisseurs Morgan Neville, erscheint am 27.02. von Capitol Records/Universal Music das Album „Man On The Run – Music From The Motion Picture Soundtrack“.
Das Album enthält zeitlose Klassiker, Hits und unverzichtbare Titel aus dem Repertoire von Paul McCartney & Wings. Es bietet in zwölf Songs einen Einblick in Pauls Kreativität in den 1970er Jahren. „Arrow Through Me (Rough Mix)“, ein bisher unveröffentlichter Rough Mix aus den Aufnahmen zum Album „Back To The Egg“ von 1979 und „Live And Let Die (Rockshow)“ aus dem Konzertfilm „Rockshow“ von 1980 sind beide vorab exklusiv über Amazon Music zu hören. - Zudem gibt es mit „Gotta Sing Gotta Dance“, das ursprünglich 1973 im James TV Special über Paul McCartney zu hören war, einen dritten bisher nicht erhältlichen Titel.
Die kreative Leitung für das Artwork hatten Paul McCartney und Aubrey „Po“ Powell von Hipgnosis – dem legendären Designstudio, das mit Paul an acht Wings-Alben arbeitete, darunter „Band On The Run“, „Venus And Mars“, „Wings Over America“, „Wings Greatest“ und die Anthologie „WINGS“ aus dem Jahr 2025. Das Artwork wurde von Peter Curzon von Storm Studios entworfen.
Der Dokumentarfilm „Paul McCartney: Man On The Run“ fängt Pauls transformatives Jahrzehnt nach der Trennung der Beatles und dem Aufstieg seiner neuen Band Wings ein. Anhand von erstklassigem Archivmaterial, Linda McCartneys außergewöhnlichen Fotografien, Interviews mit Paul, Linda, Mary und Stella McCartney, einer Reihe von Wings-Bandmitgliedern, Sean Ono Lennon, Mick Jagger, Chrissie Hynde und anderen beleuchtet der Film diese Zeit aus einer einzigartig nahen Perspektive.
Über seinen Ansatz für den Film und den Soundtrack sagte Regisseur Morgan Neville:
„Wenn man über die größten Acts der 1970er Jahre spricht, wird Paul McCartney selten in die Liste aufgenommen. Nicht, weil er nicht groß war – er war zweifellos einer der größten Acts des Jahrzehnts –, sondern wegen dem, was er bereits erreicht hatte. Paul war Mitglied der größten Band der Welt gewesen, die sich ihre eigene Anziehungskraft geschaffen hatte.
In meinem Film „Man On The Run“ wollte ich mich mit Pauls unmöglicher Flucht aus dem langen Schatten der Beatles beschäftigen. Es war eine Reise voller unwahrscheinlicher Entscheidungen – eine Tour mit dem Van! Bruce McMouse! Nigeria! Thrillington! Eine schottische Hymne! – aber insgesamt betrachtet, schien die Verrücktheit dieser Entscheidungen tatsächlich vernünftig zu sein. Wie sonst könnte man mit dem Gewicht solcher Erwartungen umgehen, als indem man das Unerwartete tut?
Ich sah auch, dass Paul im Laufe des Jahrzehnts aufhörte, vor etwas wegzulaufen, und anfing, auf etwas anderes zuzulaufen – seine eigene Stimme, seine eigene Familie, sein eigenes Leben. Dies war die Geschichte von jemandem, der zu sich selbst fand.
Dieser Soundtrack ist eine Momentaufnahme dieser Reise, erzählt durch seine Musik. Jeder dieser Songs ist das Ergebnis eines kreativen Impulses, der Paul in diesem Moment bewegte. Durch seine Songs sprach Paul nicht nur zur Welt, sondern auch zu sich selbst. Wir haben das Glück, dabei zuhören zu dürfen.“
Paul McCartney: Man On The Run wurde von Tremolo in Zusammenarbeit mit MPL Communications und Polygram Entertainment produziert. Der Film wird ab dem 27. Februar in mehr als 240 Ländern und Gebieten weltweit auf Prime Video verfügbar sein. Außerdem erscheint der Film am 19. Februar 2026 via Trafalgar Releasing und wird für eine Nacht in ausgewählten Kinos zu sehen sein. Tickets für die Vorpremiere in diesen Kinos weltweit sind unter manontherun.film erhältlich. Jede Kinoaufführung enthält außerdem ein exklusives Bonusgespräch zwischen Paul McCartney und Regisseur Morgan Neville. Zu den Produzenten gehören Morgan Neville, Chloe Simmons und Meghan Walsh für Tremolo, Scott Rodger und Ben Chappell für MPL sowie Michele Anthony und David Blackman für Polygram Entertainment. Zu den ausführenden Produzenten gehören Paul McCartney und Caitrin Rogers. Die ausführenden Produzenten von „Man On The Run – Music From The Motion Picture Soundtrack“ sind Paul McCartney und Morgan Neville.
Der neue Film und das Begleitalbum sind der wichtigste Teil der Wings-Renaissance – eine Reihe spannender Neuerscheinungen, die Fans auf der ganzen Welt begeistern. 2025 erschien „Wings: The Story Of A Band On The Run“ bei Liveright / W.W. Norton / Penguin. Eine bahnbrechende mündliche Überlieferung von Pauls musikalischer Neuerfindung in den 1970er Jahren, die von der Sunday Times als „die Geschichte eines Mannes, der jeden Berg bestiegen hat und sich dann daran machte, alles noch einmal zu tun“, beschrieben wurde. Gleichzeitig wurde die selbstbetitelte Sammlung von WINGS in verschiedenen Formaten veröffentlicht, von einem 32-Track-3LP-Box-Set bis hin zu neuen Dolby-Atmos-Mixes – eine definitive, von Paul persönlich kuratierte Anthologie der Hits, die die Geschichte der Band nachzeichnet, die zu einer der meistverkauften Bands aller Zeiten wurde. Anfang 2025 wurde eines der meistgeschätzten Alben von Wings, „Venus and Mars“, 50 Jahre nach seiner ursprünglichen Veröffentlichung, gefeiert. Es ist seither als Special Edition Half-Speed-Master-LP erhältlich und wurde zum ersten Mal in Dolby Atmos abgemischt. All dies zusätzlich zu einer weiteren epischen Etappe von Pauls „Got Back“-Tournee, die 2025 Konzerte in 18 Städten in den Vereinigten Staaten und Kanada umfasste.
„Wir haben einen Traum verwirklicht, der unmöglich schien.“ – Paul McCartney
Paul McCartney
Paul McCartney
Der Kinostart des Michael Jackson-Films "This Is It" beschäftigte Ende Oktober 2009 das Feuilleton noch einmal mit Fragen über den "King of Pop". Was war Jacksons Problem gewesen? Wurde er das Opfer seines eigenen Perfektionismus, seiner fixen Idee, sich selbst noch übertrumpfen zu müssen? Eine andere offene Frage bei Jackson ist: was passiert mit den Verlagsrechten des Beatles-Katalogs? 1985 hatte Jackson die Rechte über 200 Beatles-Songs ersteigert. Mit seinem Gebot von rund 48 Millionen Dollar übertrumpfte er damals Paul McCartney. Die freundschaftliche Beziehung der beiden - Jackson singt auf der McCartney-Single "Say Say Say" und McCartney kollaboriert auf Jacksons "Thriller"-Album bei "The Girl Is Mine" - sie bekam damals im Auktionshaus einen Knick. Im Frühjahr 2009 kolportierte AOL, Jackson hätte geplant, in seinem Testament McCartney die Rechte zurückzugeben.
In "The Girl Is Mine" buhlen die beiden um eine Frau. Irgendwann fragt McCartney, ob sie sich wegen ihr schlagen sollen und Jackson singt: "Paul, I think I told you, I´m a lover not a fighter". Sir Paul nimmt man dagegen den Kämpfer ab. Die stark behaarten Unterarme, gestählt von gut fünfzig Jahren des Gitarre- und Bass-Spielens. Die klaren festen Ritter-Augen im würdevoll gealterten Baby-Face. Früher galt John Lennon den Journalisten immer als der harte Beatle und McCartney als der Softie, als der Spießer. Er nahm ja nur vier LSD-Trips, die anderen Dutzende. "Ich bin heute ziemlich straight, ich weiß, was verrückt ist", sagte er allerdings 1986 Chris Salewicz vom Q-Magazine. An seinen Eskapaden hat McCartney die Welt eher wenig Anteil nehmen lassen. 1967 gehörten Underground-Autor William Burroughs, Kult-Kunsthändler Robert Fraser und die Rolling Stones zu seinem engeren Freundeskreis. "Als ich mit Kokain aufhörte, fing das gesamte Musikbusiness damit an", so McCartney. Unvergessen: seine zehn Tage in einem japanischen Gefängnis wegen Besitz von Marihuana oder der Prozess in Schottland, auch wegen Gras, wegen seiner Hanfplantage auf der Farm, die der Richter noch mal sehen wollte ("Ich weiß gar nicht, wie die Dinger aussehen"). Der Vorfall machte McCartney zum George Washington des Pop.
Die Freundschaft von McCartney mit John Lennon geht natürlich tiefer als die mit Michael Jackson, sie stammt aus Teenagerzeiten. Beide verloren als Kinder ihre Mütter, was sie sehr eng zusammenbrachte. "Wir haben da richtig drüber geredet, mit 16, 17. Darüber wie es sich anfühlt, wenn jemand fragt: Wie geht´s Deiner Mutter? Und wir dann sagten: Nun ja, sie ist tot. Das wurde fast schon eine Art Witz, so als würden wir uns gegenseitig sagen: Hey, ist schon OK. So, als wäre es gar nicht echt. Niemand mochte über die Realität sprechen. Wir hatten diesen Spruch: "Don´t get real on me, man." Danach schrieb McCartney "Let It Be".|Ein früher Song im Repertoire der Beatles war der Gene Vincent-Klassiker "Wedding Bells": "wedding bells are breaking up that old gang of mine" - Kirchenglockern lassen meine alte Clique zerbrechen. Realität wurde das, als Lennon seine japanische Hexe heiratete und McCartney seine Linda - von Mods verachtet als Zonen-Gabi des Pop. Die Fans tobten. Warum hatte McCartney bloß die Verlobung mit Schauspielerin Jane Asher (spielte 1966 mit Michael Caine in "Alfie") platzen lassen - sie hatte Glamour, sie passte. Allein McCartney war´s so was von egal, weil er keinen Glamour-, sondern mit Linda über die Felder Schottlands reiten wollte. Er war der einzige Beatle, der es wagte, nach Auflösung der Fab-Four eine richtige neue Band zu gründen: Wings, mit der McCartney selbst auch nicht so recht zufrieden war, wie er mal einräumte. Viele würden ihren rechten Arm hergeben für eine Karriere wie die von Wings. McCartney war auch fast egal, dass sein Auftritt bei "Live Aid" (1985) der wohl unprofessionellste seiner Karriere war. "Die gesamte P.A. war ausgefallen, ich konnte nichts hören. Schwamm drüber. Das war, als hätte man bei der Schlacht von Agincourt mitgemacht", sagte er danach Salewicz. "Davon erzählt man seinen Enkelkindern. Ich weiß, dass Paul Simon sich in den Arsch beißt, dass er damals abgelehnt hat."
So viel er auch auf seiner Farm in Schottland herumreitet, so sehr er sich auch für Robben und Marihuana engagiert, gegen Landminen und Fleischkonsum; so sehr er malt und Schafe hütet und Magrittes sammelt, und Filme über Grateful Dead dreht, den FC Everton unterstützt und mit Musikern von Killing Joke oder Super Furry Animals am Sampler herumfrickelt, Briefmarken designt, transzendental meditiert, Kinderbücher schreibt, "Shrek-4"-Figuren einspricht: McCartney ist die letzte lebende Legende des Rock´n´Roll. Und trotz oder gerade wegen seiner ganzen Spielereien: der Rekordhalter im Pop.
Das Guinness-Buch erklärt ihn zum erfolgreichsten Musiker und Komponisten der Popularmusik, mit Hundert Millionen verkaufter Singles und 60 Gold-Alben. 29 Nr.-1-Hits in den USA. 24 Nr.-1-Hits in Großbritannien. McCartney ist der einzige Künstler weltweit, der auf Nummer-1 sowohl als Solist kam ("Pipes of Peace"), als auch im Duo ("Ebony & Ivory" mit Stevie Wonder), Trio ("Mull of Kyntire", Wings), Quartett ("She Loves You" et cetera, Beatles), Quintett ("Get Back", Beatles mit Billy Preston) und verschiedenen Ensembles (Band Aid, Ferry Aid und andere). 3 Oscar-Nominierungen kann er als Score-Schreiber verbuchen, (davon einen gewonnenen), wie auch 2 Emmy-Nominierungen und 2 Golden Globes. Dann: 8 Awards der US-Royalties-Organisation BMI und 7 Grammy-Nominierungen, davon 2 gewonnen. Nicht zu vergessen die Medaillen des britischen Königshauses: 1965 ein "Member of the British Empire (MBE), 1997 gar ein "Knight Commander", die zweithöchste Auszeichnung. Zweimal induzierte man ihn auch in die Rock´n´Roll Hall of Fame: 1988 mit den Beatles, 1999 als Solo-Künstler. McCartneys Song "Yesterday" ist der am meisten gecoverte Song der Musikgeschichte (circa 3500 veröffentlichte Versionen). Der Wings-Hit "Mull of Kyntire" ist die erfolgreichste Brit-Single zwischen 1977 und 1984. McCartney spielte 1990 vor 184.000 Brasilianern in Rio de Janeiro und noch 2009 an drei Abenden vor 120.000 US-Amerikanern im ehemaligen Shea-Stadion - dort hatte er 1965 mit den Beatles einen Rekord aufgestellt: 70.000 Zuschauer an einem Abend.|Wer hätte das gedacht? Wenige. Keiner würde ihn so etwas wie den King of Pop nennen. Wahrscheinlich, weil McCartney eben ein Meister der Diskretion ist, ein Kämpfer, aber keiner im Blitzlicht der Paparazzi-Front. Das Schlüsselerlebnis hatte er womöglich, als ihm kurz nach John Lennons Tod ein Reporter das Mikrophon vor den Mund rammte und er, blauäugig, irgendwas sagte: "It´s a drag, isn´t it?" Ungefähr: Das ist wirklich das Letzte, oder? Das war ganz anders gemeint und kam ganz schlecht an. "Manche Politiker sind so erfolgreich, weil sie diesen kleinen Alarmknopf im Kopf haben, der ihnen vor einer Äußerung zeigt, wie das, was sie sagen wollen, wohl als Schlagzeile aussähe." McCartney perfektionierte das, schließlich ist ihm nur allzu klar, dass er sich selbst nicht wird übertrumpfen können. Warum auch, um Gottes willen?
Selbst das hartnäckige Gerücht, Paul McCartney wäre in Wirklichkeit schon längst tot, ändert nichts an seiner lebenden Legende. 1969 kolportierte man in der britischen Presse, Paul McCartney wäre 1966 nach einem Band-Streit aus den Abbey-Road-Studios gerannt, in seinen Aston Martin gestiegen und damit gegen einen Laternenpfahl gefahren, dabei gestorben. Danach hätte man den Beatle mit einem Double ersetzt. Demnach wäre der Mann, der in New York im Sommer 2009 Hundertzwanzigtausend Zuschauer von den Stühlen gerissen hat, auch nur ein Klon. Die Verschwörungstheorie hält sich bis heute, sie inspirierte einen Batman-Comic (Band 222, 1970), diverse Folgen der Simpsons oder den Film "Sleepless In Seattle" mit Tom Hanks. Er würde nichts unternehmen, um den Leuten den Spaß an "dieser Fantasie" zu nehmen, äußerte sich McCartney im Interview. Aber er sei noch sehr lebendig, so der heute 67jährige.
This album contains no booklet.
