Ray Sings, Basie Swings (Remastered) Ray Charles & The Count Basie Orchestra

Album Info

Album Veröffentlichung:
2006

HRA-Veröffentlichung:
31.03.2026

Das Album enthält Albumcover

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Formate & Preise

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FLAC 48 $ 12,90
  • 1 Oh, What A Beautiful Morning 04:36
  • 2 Let The Good Times Roll 02:59
  • 3 How Long Has This Been Going On 06:22
  • 4 Every Saturday Night 04:08
  • 5 Busted 02:36
  • 6 Crying Time 03:54
  • 7 I Can't Stop Loving You 04:03
  • 8 Come Live With Me 04:12
  • 9 Feel So Bad 04:12
  • 10 The Long and Winding Road 04:06
  • 11 Look What They've Done To My Song 02:51
  • 12 Georgia On My Mind 04:38
  • Total Runtime 48:37

Info zu Ray Sings, Basie Swings (Remastered)

1960 hatte der Keyboarder und Sänger Ray Charles, auch bekannt als The Genius, gemeinsam mit dem Count Basie Orchestra ein Album mit dem Titel “Genius + Soul = Jazz” eingespielt. Es enthielt fast ausschließlich Instrumentalversionen von Jazzstandards und bedauerlicherweise kaum Gesangsnummern aus Rays eigenem Rhythm’n'Blues-Repertoire. Nun ist es – dank modernster Technik und einer gehörigen Portion Chuzpe – zu einem posthumen Aufeinandertreffen von Ray Charles und dem aktuellen Count Basie Orchestra gekommen. Das Album trägt den Titel “Ray Sings, Basie Swings”.

Die Idee zu diesem abenteuerlichen Experiment kam dem Produzenten John Burk Ende letzten Jahres, als er in den Archiven von Concord Records Tonbänder von einem Ray-Charles-Konzert aus den 70er Jahren entdeckte. Leider besaß der Live-Mitschnitt einen erheblichen Makel: Während Rays Stimme auf den Tonbändern klar und deutlich herüberkam, konnte man die Begleitband im Hintergrund fast nur erahnen. Burk hatte daraufhin die Idee, die gut erhaltene Tonspur mit der Stimme zu überspielen und den Part des Orchesters vom heutigen Count Basie Orchestra unter der Leitung von Bill Hughes neu einspielen zu lassen. Das Ergebnis liegt nun auf dem sensationellen Album “Ray Sings, Basie Swings” vor. Die Arrangements schrieben Koryphäen wie Quincy Jones und John Clayton, und die Band wurde zusätzlich durch die Raelettes sowie Solisten wie Joey DeFrancesco und John Chiodini verstärkt. Die beiden verstorbenen Genies, deren Namen das Cover zieren, hätten an dieser ebenso fulminanten wie ungewöhnlichen Wiederbelebung der alten Aufnahmen sicher ihr helle Freude gehabt.

John Burk, der 2004 bereits das mit acht Grammys ausgezeichnete Album “Genius Loves Company” produziert hatte, stieß auf die verschollenen Tonbänder, die schlicht mit “Ray/Basie” beschriftet waren, als er Ende 2005 in den Concord-Archiven in Berkley/Kalifonien herumstöberte. Detaillierte Informationen zu den in den 70er Jahren entstandenen Aufnahmen fand er dabei leider nicht, aber mitgeschnitten hatte sie offenbar der legendäre Impresario, Verve-Gründer und Produzent Norman Granz.

“Die Qualität der Bänder war leider nicht so toll”, erinnert sich Burk. “Ich hatte den Eindruck, daß die Live-Aufnahmen über das Mischpult mitgeschnitten worden waren. Rays Stimme war sehr klar und deutlich im Vordergrund zu hören, die Band im Hintergrund aber fast nur zu erahnen. Mein erster Befund war, daß die Tapes eigentlich nicht zu gebrauchen waren – doch Ray klang einfach umwerfend gut.” Weitere Nachforschungen brachten dann an den Tag, daß Ray – anders als die Aufschrift auf den Tapes suggerierte – in Wirklichkeit mit seiner eigenen Band aufgetreten war und das Basie-Orchester vor ihm gespielt hatte. “Ich war ziemlich enttäuscht, daß Ray nicht mit der Basie-Band aufgetreten war. Aber dann kam mir die Idee, daß man die Musik ja mit dem aktuellen Basie-Orchester neu einspielen könnte.”

“Ray Sings, Basie Swings” ermöglicht Musikfans nun das einmalige Erlebnis, die Soul-Legende Ray Charles im Zenit seines Könnens und mit der Unterstützung einer der besten und swingendsten Bigbands der Gegenwart zu hören. “Das Resultat ist ein wundervolles, authentisches und unersetzliches Stück Musik”, schwärmt Burk. “Diese Tonbänder haben nur darauf gewartet, daß die moderne Studiotechnik es endlich möglich machen würde, Ray bei dem zu helfen, was er auf so natürliche Weise immer tat: seine Magie walten zu lassen.”

Joe Adams, der langjährige Manager von Ray Charles, nennt die Entdeckung dieser verschollenen Tonbänder “außerordentlich” und fügt hinzu: “Ray hatte unglaublichen Respekt vor Basie und sagte oft, daß er den Wunsch hatte, ein Aufnahmeprojekt mit ihm zu machen. Durch die Wunder der modernen Aufnahmetechnik konnten wir Rays unerfüllt gebliebenen Wunsch nun endlich in die Tat umsetzen. So fantastisch wie hier habe ich ihn selten singen gehört.”

Tatsächlich bietet “Ray Sings, Basie Swings” superbe Interpretationen von Klassikern wie “Georgia On My Mind”, “I Can’t Stop Loving You”, “Busted”, “How Long Has This Been Going On?”, “Let The Good Times Roll”, “Crying Time”, “Feel So Bad”, “Look What They’ve Done To My Song”, “The Long And Winding Road”, “Oh, What A Beautiful Morning” und “Every Saturday Night”. Obwohl Ray Charles den letztgenannten Titel sehr oft bei seinen Konzerten sang, hatte er ihn nie für ein Album aufgenommen. Nun liegt er glücklicherweise auf “Ray Sings, Basie Swings” endlich vor.

Bei der Überarbeitung der Originaltonbänder stand Burk der vielseitig talentierte Musiker, Produzent und Aufnahmetechniker Gregg Field zur Seite. Field hatte einst als Schlagzeuger und Arrangeur Ray Charles auf Tourneen und bei der Studioarbeit begleitet sowie mit Basies Orchester gespielt (u.a. auf dem 1982 mit einem Grammy ausgezeichneten Pablo-Album “Warm Breeze”). Er war also wie wohl kaum ein anderer mit der Musik der beiden Genies vertraut und darüber hinaus auch noch für sein fabelhaftes Können als Toningenieur bekannt. Bei “Ray Sings, Basie Swings” konnte er all sein Wissen und all seine Talente einbringen. “Gregg arbeitete mit Ray und Basie. Er lebte ihre Musik und ist im Studio einfach brillant. Deshalb war er der perfekte Partner für dieses Projekt”, merkt Burk an.

Field und Burk holten das aktuelle, von dem Posaunisten Bill Hughes geleitete Count Basie Orchestra ins Tonstudio, um den kraftvollen Vocals von Ray Charles eine kongeniale Begleitband zur Seite zu stellen. “Unser Ziel war, eine Aufnahme zu machen, die den typischen Klang des Basie-Orchesters haben sollte, auch wenn dieses hier die Musik von Ray spielen sollte. Darüber hinaus wollten wir, wann immer es möglich war, auch die Basie-Band featuren”, erläutert Field.

Zum Count Basie Orchestra gesellten sich dann noch einige ganz besondere Gäste: Die wunderbare Sängerin Patti Austin fertigte die Vokalarrangements für die neuen Raelettes, denen sie dann auch noch ihre eigene Stimme lieh; als Solisten traten unter anderem der Hammond B−3-Virtuose Joey DeFrancesco und Gitarrist John Chiodini in Erscheinung; und die brillanten Arrangements für das Orchester schrieben Koryphäen wie Quincy Jones, John Clayton, Tom Scott und Larry Muhoberac.

Das ganze Projekt war für Field, Burk, die beteiligten Musiker und Techniker natürlich ein sehr gewagter Drahtseilakt. Die instrumentale Begleitung von Ray Charles' Gesang sollte so nah wie möglich an jener der Originalband sein, ohne forciert zu klingen. “Wir haben sehr hart daran gearbeitet, die künstlerische Integrität aller zu wahren”, meint Field, “und das Resultat ist eine erstaunliche Kombination von Rays Vokalstil und dem typischen Basie-Sound. Ich kann gar nicht sagen, wie oft wir im Studio die Spur mit der Stimme heruntergefahren haben, um an einem Track zu arbeiten. Und wenn wir Rays Gesang dann wieder dazumischten, sträubten sich uns vor Spannung und Aufregung die Nackenhaare.”

Als die Orchesterparts dann zur allgemeinen Zufriedenheit aufgenommen waren, hieß es für Burks und Field alle Möglichkeiten des Pro Tools-Editing auszuschöpfen. Ganz vier Monate dauerte es, bis die Aufnahmen technisch perfekt zurechtgefeilt waren. Und auf das Ergebnis können Burks und Field wahrlich stolz sein. Denn es klingt tatsächlich, als hätten Ray Charles und das Count Basie Orchestra die Aufnahmen gemeinsam im Studio gemacht.

Ray Charles, Gesang, Klavier
Marshall McDonald, 1. Altsaxophon, Flöte
Grant Langford, 2. Altsaxophon
Doug Lawrence, 1. Tenorsaxophon
Doug Miller, 2. Tenorsaxophon
John Williams, Baritonsaxophon
Dave Keim, 1. Posaune
Clarence Banks, 2. Posaune
Alvin Walker, 3. Posaune
Barry Cooper, Bassposaune
Mike Williams, 1. Trompete
Scotty Barnhart, 2. Trompete
Shawn Edmonds, 3. Trompete
Endré Rice, 4. Trompete
Joey DeFrancesco, Orgel
Tony Suggs, Klavier
James Leary, Kontrabass
Will Matthews, Gitarre
Butch Miles, Schlagzeug
Patti Austin, Hintergrundgesang
Maxi Anderson, Hintergrundgesang
Lynne Fiddmont, Hintergrundgesang
Lorraine Perry, Hintergrundgesang
Sharon Perry, Hintergrundgesang Gesang
Darlene Perry, Hintergrundgesang
Valerie Pinkston, Hintergrundgesang
Sandy Simmons, Hintergrundgesang



Digital remastert




Ray Charles
was a legendary musician often called the "Genius,” who pioneered the genre of soul music during the 1950s.

Charles combined blues, gospel, R&B, rock, country music and jazz to create groundbreaking hits such as “Unchain My Heart,” “I’ve Got A Woman” and “What I’d Say.” His impressive multi-award winning 50-year career left an indelible mark on contemporary music all over the world.

Born Ray Charles Robinson on September 23, 1930, in Albany, Georgia, he was raised in Greenville, Florida, and started playing the piano before he was five. At age six, he contracted glaucoma that eventually left him blind. He studied composition (writing music in Braille) and learned to play the alto saxophone, clarinet, trumpet, and organ while attending the St. Augustine School for the Deaf and the Blind from 1937 to 1945. His father died when he was 10, his mother five years later, and he left school to work in dance bands around Florida, dropping his last name to avoid confusion with boxer Sugar Ray Robinson. In 1947, with $600 he moved to Seattle and worked as a Nat “King” Cole-style crooner.

Ray often said, “I was born with music inside me. That’s the only explanation I know.”

In the decades after Seattle, Ray Charles continued his contributions to the many facets of music in which he excelled. His numerous awards include 8 honorary doctoral degrees, 17 GRAMMYs, the GRAMMY Lifetime Achievement Award, President’s Merit Award, Kennedy Center Honors, National Medal of the Arts and his Playboy Awards. Heads of State, Presidents, Political Dignitaries and members of Royal families have recognized him repeatedly. The King and Queen of Sweden chose him to receive the Polar Music Award, which is that country’s most prestigious award. Rolling Stone Magazine ranked him #10 on their list of the “100 Greatest Artists of All Time” and #2 on their list of the “100 Greatest Singers of All Time.” And in 2013 Ray Charles even received a United States Postal Stamp.

One his warmest compliments came from the “Chairman of the Board” Frank Sinatra, who gave him the name “Genius” “the only true Genius in show business.”

Throughout his career, Charles was active in a range of political and humanitarian causes.

In 1986, Ray Charles formed The Robinson Foundation for Hearing Disorders, Inc., with a $1 million personal endowment. The Robinson Foundation for Hearing Disorders, Inc. later changed its name to The Ray Charles Foundation. The Foundation is dedicated to providing support in the area of hearing disorders and the empowerment of young people through education by offering support to educational institutions and non-profit education programs. Ray Charles said: “The inability to hear is a handicap; not the inability to see.” The vision of The Ray Charles Foundation is to instill in the youth of America that “there is no challenge too great one cannot overcome.”

Of All the hundreds of songs he recorded, Ray Charles’ rendition of “America the Beautiful” remains to this day the definitive version of that song.

It exceeds all others in its ability to lift our collective spirits.

Ray Charles recorded the song in 1972. In live performances he followed a consistent pattern, of improvisations we associate with gospel and soul music. He added, “I’m talkin’ about America” and “I love America, and you should too,” and “Sweet America,” all passionate accents that indelibly marked the song as a personal tribute to the country he loved so much.

Ray Charles performed “America the Beautiful” on national and international world stages, all by popular demand, from the Major League Baseball World Series to NFL Superbowls, and both summer and winter Olympics. Ray’s “America the Beautiful” hits the right tone of brotherhood and patriotism unlike any other song. It remains one of Ray Charles’ most requested songs, first introduced at his stage show at Carnegie Hall with the unfurling of a giant American flag.

In Ray Charles’ voice the original poem, written in 1893 by Katharine Lee Bates, comes alive to paint the story of the country she envisioned. The canvas is the heart of the people and Ray Charles takes his time with each phrase, carefully crafting a masterpiece in every performance. Arranged by his longtime friend Quincy Jones, Ray Charles sings and swings, hums and prays, and invites the audience to sing along and they do, in a call-and-response pattern familiar in many churches. It is a powerful expression of unity, community, and love of country. A seminal example of his magnetism was the 1984 Republican National Convention where Ray Charles delivered his gospel version of “America the Beautiful” filling the captivated audience with tears of awe and joy!

Ray Charles truly popularized the song over decades, following its debut on his groundbreaking album, A Message from the People. When asked about his interpretation, Ray Charles simply said: “I put a little country backbeat on it and turned it my way.” Amen, Brother Ray.



Dieses Album enthält kein Booklet

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