Vivaldi: The Four Seasons Berliner Barock Solisten & Daishin Kashimoto
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
17.04.2026
Label: Berliner Philharmoniker Recordings
Genre: Classical
Subgenre: Chamber Music
Interpret: Berliner Barock Solisten & Daishin Kashimoto
Komponist: Antonio Vivaldi (1678-1741)
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
- Antonio Vivaldi (1678 - 1741): The Four Seasons, Violin Concerto in E Major, RV 269 "Spring":
- 1 Vivaldi: The Four Seasons, Violin Concerto in E Major, RV 269 "Spring": I. Allegro 03:11
- 2 Vivaldi: The Four Seasons, Violin Concerto in E Major, RV 269 "Spring": II. Largo e pianissimo 02:45
- 3 Vivaldi: The Four Seasons, Violin Concerto in E Major, RV 269 "Spring": III. Allegro 03:45
- The Four Seasons, Violin Concerto in G Minor, RV 315 "Summer":
- 4 Vivaldi: The Four Seasons, Violin Concerto in G Minor, RV 315 "Summer": I. Allegro mà non molto 05:13
- 5 Vivaldi: The Four Seasons, Violin Concerto in G Minor, RV 315 "Summer": II. Adagio 02:07
- 6 Vivaldi: The Four Seasons, Violin Concerto in G Minor, RV 315 "Summer": III. Presto 02:34
- The Four Seasons, Violin Concerto in F Major, RV 293 "Autumn":
- 7 Vivaldi: The Four Seasons, Violin Concerto in F Major, RV 293 "Autumn": I. Allegro 04:50
- 8 Vivaldi: The Four Seasons, Violin Concerto in F Major, RV 293 "Autumn": II. Adagio molto 03:15
- 9 Vivaldi: The Four Seasons, Violin Concerto in F Major, RV 293 "Autumn": III. Allegro 03:03
- The Four Seasons, Violin Concerto in F Minor, RV 297 "Winter":
- 10 Vivaldi: The Four Seasons, Violin Concerto in F Minor, RV 297 "Winter": I. Allegro non molto 03:20
- 11 Vivaldi: The Four Seasons, Violin Concerto in F Minor, RV 297 "Winter": II. Largo 01:51
- 12 Vivaldi: The Four Seasons, Violin Concerto in F Minor, RV 297 "Winter": III. Allegro 03:08
Info zu Vivaldi: The Four Seasons
Mit »Glanz, Geschlossenheit und feinnerviger Interpretation« (Der Tagesspiegel) begeistern die Berliner Barock Solisten ihr Publikum immer wieder aufs Neue. In diesem Konzert vom Dezember 2013 lassen Sie das zu Ende gehende Jahr mit Vivaldis Vier Jahreszeiten Revue passieren – mit dem philharmonischen Konzertmeister Daishin Kashimoto als Solist. Dazu gibt es Werke von Arcangelo Corelli, darunter das berühmte »Weihnachtskonzert«.
Gemeinsam mit Saskia Fikentscher und Susann Seegers (Blockflöte) widmen sich die Berliner Barock Solisten hier Arcangelo Corellis berühmtem Weihnachtskonzert, dem Concerto grosso op. 6 Nr. 8 g-Moll in der Fassung von 1725 für Streicher, zwei Blockflöten und Basso continuo. Anschließend präsentiert Daishin Kashimoto, Erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, mit der wohl noch berühmteren Konzertserie Le quattro stagioni (Die vier Jahreszeiten) vier Werke höchster Illustrations- und Charakterisierungskunst, denen Antonio Vivaldi je ein erläuterndes Gedicht in Sonettform vorangestellt hat, in dem die außermusikalischen Bezüge der Musik bis ins kleinste Detail erläutert werden.
Das erste Konzert, La primavera (Der Frühling), beginnt im Charakter einer Festmusik mit Motiv-Wiederholungen und Echowirkungen, bevor mit Trillern, Tonrepetitionen und -umspielungen der Gesang der Vögel imitiert wird: »Der Frühling ist ins Land gezogen, und mit fröhlichem Gesang heißen die Vögel ihn willkommen.« Dahingegen vermitteln im Schlussstück – L’inverno (Der Winter) – pochende Achtel, eine Serie von Pralltrillern und Dissonanzketten den Eindruck der winterlich erstarrten Natur: »Zitternd im gefrorenen Schnee und im grausamen Wind stampfen wir mit den Füßen, während unsere Zähne klappern.«
Berliner Barock Solisten
Daishin Kashimoto, Violine, Leitung
Saskia Fikentscher, Blockflöte
Susann Seegers, Blockflöte
Die Berliner Barock Solisten
wurden 1995 von Rainer Kussmaul, Raimar Orlovsky, weiteren Mitgliedern der Berliner Philharmoniker sowie führenden Musikern der Alte-Musik-Szene mit dem Ziel gegründet, die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts mit modernen Instrumenten auf künstlerisch höchstem Niveau aufzuführen. Die bewusste Entscheidung für das Spiel auf modernen oder modernisierten alten Instrumenten steht dabei der Annäherung an eine »historische«Aufführungspraxis keinesfalls entgegen. Art und Größe der Besetzung variieren mit Rücksicht auf die Werke der jeweiligen Konzertprogramme.
Mit Rainer Kussmaul (1946-2017) hatte das Ensemble seit seiner Gründung bis ins Jahr 2010 hinein einen besonders auf dem Gebiet der Barockmusik international erfahrenen Solisten als künstlerischen Leiter.
Seit 2010 legten die Berliner Barock Solisten die künstlerische Leitung von Projekt zu Projekt in unterschiedliche Hände: So sind Bernhard Forck, Daniel Gaede, Frank Peter Zimmermann, Gottfried von der Goltz, Daniel Hope, Daishin Kashimoto und Daniel Sepec bereits an der Spitze des Ensembles aufgetreten.
Einen Schwerpunkt bildet dabei das Engagement für zu Unrecht vergessene Werke - insbesondere Georg Phillip Telemanns – sowie für Kompositionen unbekannter alter Meister.
Zu den Gästen des Ensembles zählten bzw. zählen so namhafte Sängerinnen und Sänger wie Christine Schäfer, Anna Prohaska, Dorothea Röschmann, Christiane Oelze, Sandrine Piau, Sybilla Rubens, Bernarda Fink, Genia Kühmeier, Thomas Quasthoff, Mark Padmore und Michael Schade; Bläsersolisten wie etwa Emmanuel Pahud, Jacques Zoon, Albrecht Mayer, Jonathan Kelly, Maurice Steger, Michala Petri, Radek Baborak und Reinhold Friedrich, die Cembalisten/Pianisten Andreas Staier, Christine Schornsheim und Kristjan Bezuidenhout sowie der »Jahrhundertgeiger« Frank Peter Zimmermann.
Als Moderatoren bzw Sprecher fungierten Christian Ehring (heute-show) sowie die Schauspieler Burghard Klaußner und Armin Müller-Stahl.
Im Dezember 2014 traten die Barock Solisten erstmals unter der Leitung eines Dirigenten auf: Zum Ausklang des CPhE Bach Jahres wurden Sinfonien und Konzerte unter der Leitung von Reinhard Goebel im Großen Saal der Berliner Philharmonie gespielt. Das Konzert wurde von SONY mitgeschnitten und erschien im November 2015 als »live-CD«, die von der Fachpresse hoch gelobt wurde.
Im Herbst 2017 kamen die sechs Brandenburgischen Konzerte von JS Bach unter der Leitung von Reinhard Goebel und unter Mitwirkung namhafter Solisten wie z.B. Reinhold Friedrich, Jacques Zoon, Radek Baborak sowie Nils Mönkemeyer, ebenso bei SONY-classics erschienen, als Studio-Produktion hinzu.
Die Fachpresse und das internationale Publikum nahmen diese Neu-Produktion der »Brandenburgischen« so überschwänglich auf, dass die Barock Solisten im Anschluss an eine fulminate Europa-Tournee Reinhard Goebel im Mai 2018 zu ihrem neuen künstlerischen Leiter ernannten.
Im Oktober 2018 wurden Reinhard Goebel und die Barock Solisten mit der »Einspielung des Jahres« für die Brandenburgischen Konzerte mit dem neu geschaffenen »Opus-Klassik-Preis 2018« ausgezeichnet.
Dokumentiert ist das Wirken des Ensembles durch zahlreiche CD-Aufnahmen, deren Außerordentlichkeit auch die Fachkritik erkennen durfte. So erhielten die Berliner Barock Solisten für ihre Einspielung zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 2005 auch den Grammy Award.
Das Ensemble arbeitete mit allen großen Labels (EMI, Deutsche Grammophon, SONY) zusammen, in der jüngsten Vergangenheit gab es zudem eine Kooperationen mit dem schwäbischen Label Hänssler-classics.
Booklet für Vivaldi: The Four Seasons
