Retrospective 3: 1989–2008 (Remastered) Rush

Album info

Album-Release:
2009

HRA-Release:
03.11.2016

Label: Rhino Records

Genre: Rock

Subgenre: Moderner Rock

Album including Album cover

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  • 1One Little Victory05:09
  • 2Dreamline04:37
  • 3Workin' Them Angels04:46
  • 4Presto05:46
  • 5Bravado04:36
  • 6Driven04:27
  • 7The Pass04:51
  • 8Animate06:04
  • 9Roll The Bones05:30
  • 10Ghost Of A Chance05:19
  • 11Nobodys Hero04:56
  • 12Leave That Thing Alone04:06
  • 13Earthshine05:38
  • 14Far Cry05:19
  • Total Runtime01:11:04

Info for Retrospective 3: 1989–2008 (Remastered)

Weit über 35 Millionen RUSH-Alben gingen seit 1974 über die Ladentische, mehr als 6 Millionen Fans erlebten sie bislang live, und sie gehören zu den wenigen Bands des Genres, denen man gleichzeitig äußerste musikalische Versiertheit und überdurchschnittliche inhaltliche Kompetenz zuspricht. 14 Platin- und 24 Gold-Auszeichnungen konnten die Kanadier allein auf dem nordamerikanischen Kontinent einstreichen, und drei Grammy-Nominierungen, nämlich für YYZ von Moving Pictures (1981), Where’s My Thing vom Album Roll The Bones (1992) und für den Song Malignant Narcissism aus dem jüngsten Studioalbum Arrows & Snakes, ließen RUSH mehrfach knapp an der begehrtesten internationalen Musikauszeichnung vorbeischrammen – aber der Rush um RUSH ist noch lange nicht zu Ende und der letzte Ton noch nicht gespielt. 14 Werke aus 18 Jahren gehören zur Grundausrüstung der Standard-CD-Version von Retrospective III (1989-2007), dazu gibt es noch eine Deluxe-Edition mit einer zusätzlichen DVD, die umso wichtiger ist, da sie aus bisher neun unveröffentlichten Promovideos, vier Live-Mitschnitten und einem TV-Interview aus dem „Colbert Report“ von Comedy Central besteht. Zum ersten Mal überhaupt konnte man RUSH zu dieser Gelegenheit im TV sehen, und umso spektakulärer ist natürlich der Mitschnitt von „Tom Sawyer“, das RUSH in der Sendung spielten. Die Songs auf der Audio-CD wurden durchweg leicht überarbeitet und für Retrospective III (1989-2007) neu remastert. Die Audiotracks und Clips machen Retrospective III (1989-2007) zu einer gelungenen Fortführung der Retrospective-Trilogie - die bei anhaltendem Erfolg in Zukunft durchaus ausbaubar sein wird. Immerhin gehören RUSH zu den wenigen Bands, die den Generationswechsel bei ihren Fans als aktive Band seit über vier Jahrzehnten mitverfolgen können!

Geddy Lee, bass, bass pedals, synthesizers, vocals
Alex Lifeson, electric and acoustic guitars, synthesizers
Neil Peart, drums, percussion, electronic percussion

Engineered by Brad Madix
Mixed by Alex Lifeson, Richard Chycki
Mastered by Andy VanDette, Masterdisk, New York
Produced by Rush, Nick Raskulinecz, Peter Collins, Rupert Hine, Paul Northfield

Digitally remastered

Zur Info: wir bieten dieses Album in der nativen Abtastrate von 48 kHz, 24-Bit an. Die uns zur Verfügung gestellte 96 kHz-Version wurde hochgerechnet und bietet keinen hörbaren Mehrwert!


Rush
Alex Lifeson, Geddy Lee und Neil Peart: Gemeinsam sind sie Rush, das kanadische Power-Progrock-Trio und ein Phänomen in der Rockgeschichte.

Wie viele Bands fallen einem ein, die komplett ihr Ding gemacht haben, konsequent vorbei am Mainstream, mit massivem kommerziellem Erfolg?

Rush haben 40 Millionen Schallplatten verkauft. Was die Anzahl ihrer Gold- und Platinalben anbelangt, stehen sie auf Augenhöhe mit den Beatles und den Rolling Stones. Neben Joni Mitchell, Leonard Cohen und Gordon Lightfoot gehören sie zur Canadian Songwriters Hall of Fame. Queen Elizabeth II, die ja irgendwie auch noch Königin von Kanada ist, verlieh ihnen einen Orden, auch das kennt man sonst nur von den Beatles und den Stones.

Aus Bluesrockern und Led-Zep-Klonen der späten 1960er wurden Rush in den 1970ern interessante Progrock-Science Fiction-Figuren. Mit Synth-Drums und Synthesizern ging es in den 1980ern auf die New Wave- und Reggae-Schiene. Dann gab es Rush wieder als Gitarrenband, als Paten des Alternative der 1990er. In den letzten Jahren ging es „back to the roots“.

Obwohl es diverse Rockradio-Hits in ihrem Repertoire gibt: „Tom Sawyer“, „Finding My Way“, „Fly By Night“, „New World Man“, „The Spirit Of Radio“, „Time Stand Still“... ist Rush trotzdem die einflussreichste Band, die man nicht kennt, zumindest außerhalb Nordamerikas und Japan. Alex, Geddy und Neil sind keine Mode-Ikonen wie Lady Gaga, eher das Gegenteil.

Rushs Songs handeln von Bäumen, Freiheit und Fantasie, haben merkwürdige Science-Fiction-Songtexte wie „...die massiven grauen Mauern der Tempel erheben sich aus dem Herzen der Hauptstadt der Föderation“.

Um den schönen Schein ging es bei Rush noch nie. Um Sex and Drugs and Rock´n´Roll ging es Rush noch nie. Als Rush in den 1970ern mit Kiss auf Tour waren, ließen sie die Groupies vorm Hotelzimmer herumstehen, schauten Fernsehen, waren sie schwul? Rush wurden zum Inbegriff des „Nerds“, bevor es den Begriff gab. Awards von Musiker-Fachblättern gingen dutzendfach an die Drei.

Während die Medien und die Musikpresse uns die Beatles und die Rolling Stones mittlerweile über-erklärt haben, legt sich beim Thema Rush immer noch Schweigen über den Blätter- und Bildschirmwald. In den 1980ern verriss der „Rolling Stone“ sie als musikalische Muskelprotze, es klang direkt verzweifelt.

Denn ihr ikonoklastischer, völlig unkommerzieller Sound brachte Rush eine Fanbase vom Kaliber der Grateful Dead ein: Legionen, in ihrer Hingabe geradezu angsteinflößend. Erklärte Promi-Fans von Rush sind zahllose Konsens-Rockmusiker: Gene Simmons von Kiss, Jack Black, Sebastian Bach von Skid Row, Kirk Hammet von Metallica, Billy Corgan von den Smashing Pumpkins, Vinnie Paul von Pantera.

2011 arbeitete die Band an ihrem 20. Studio-Longplayer „Clockwork Angels“, gemeinsam mit Nick Raskulinecz, dem Co-Produzenten ihres 2007er US-Top-3-Albums „Snakes & Arrows“. Wenn sie nicht gerade auf ihrer „Time Machine“-Tour kreuz und quer durch die Welt unterwegs waren. Ende Mai 2011 spielten Rush in Frankfurt/Main ihr einziges Deutschlandkonzert der „Time Machine“-Tour. Im irrlichternden Popbusiness sind sie sich selbst treu und authentisch geblieben.

This album contains no booklet.

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