Lucerne Festival Historic - Paul Kletzki conducts Brahms, Schubert & Beethoven (Remastered) Schweizerisches Festspielorchester & Paul Kletzki

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Album-Release:
2017

HRA-Release:
20.05.2017

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  • Johannes Brahms (1833 - 1897): Symphony No. 4 in E Minor, Op. 98:
  • 1I. Allegro non troppo12:11
  • 2II. Andante moderato11:32
  • 3III. Allegro giocoso - Poco meno presto - Tempo I05:52
  • 4IV. Allegro energico e passionato - più Allegro09:57
  • Franz Schubert (1797 - 1828): Symphony No. 7 in B Minor, D. 759 Unfinished:
  • 5I. Allegro moderato10:46
  • 6Symphony No. 7 in B Minor, D. 759 "Unfinished": II. Andante con moto12:23
  • Ludwig van Beethoven (1770 - 1827):
  • 7Leonoren-Ouvertüre No. 3, Op. 72b13:52
  • Total Runtime01:16:33

Info for Lucerne Festival Historic - Paul Kletzki conducts Brahms, Schubert & Beethoven (Remastered)

Wiederentdeckung eines Dirigenten, der heute als Geheimtipp unter Kennern gilt: Vor Faschismus und Stalinismus 1939 in die Schweiz geflohen, avancierte Paul Kletzki nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der führenden Pultstars. Der Luzerner Live-Mitschnitt zeigt Kletzki auf dem Höhepunkt seiner Kunst: spannungsreiche Interpretationen, expressiv und mit einem enormen Gespür für die musikalische Architektur.

Es gilt einen Meister wiederzuentdecken: Zu Lebzeiten einer der führenden Pultstars, gilt Paul Kletzki, geboren am 21. März 1900 als Paweł Klecki im polnischen Łódź, heute als Geheimtipp unter Kennern. Die neunte CD der Reihe LUCERNE FESTIVAL Historic Performances präsentiert als Erstveröffentlichung einen Live-Mitschnitt aus dem Sommer 1946. Er zeigt Kletzki auf dem Höhepunkt seiner Kunst: Am Pult des Schweize­ri­schen Festspielorchesters gelingen ihm spannungsreiche Deutungen von Brahms' Vierter Sinfonie, Schuberts Unvollendeter und Beethovens dritter Leonoren-Ouvertüre - expressiv und mit einem enormen Gespür für die musikalische Architektur.

Vor gleich drei totalitären Regimen - zunächst aus dem nationalsozialistischen Deutschland, wo er sich seit den 1920er Jahren als Komponist und Dirigent etabliert hatte und von Wilhelm Furtwängler gefördert wurde, später aus der stalinistischen Sowjet­union und schließlich aus dem faschistischen Italien - floh Paul Kletzki 1939 in die Schweiz. Hier wurde er zum Stammgast der Internationalen Musikfestwochen Luzern, des heutigen LUCERNE FESTIVAL, und startete seine Weltkarriere, die ihn zu allen bedeutenden Klangkörpern sowie als Chefdirigent u. a. nach Liverpool, Dallas, Bern und (als Nachfolger Ernest Ansermets) zum Orchestre de la Suisse Romande führte. Der vorliegende Live-Mitschnitt dokumentiert ein Wohltätigkeitskonzert, das Kletzki im Anschluss an Luzerner Schallplattenaufnahmen für die EMI dirigierte - die erste Produktion eines Schweizer Klangkörpers für den internationalen Schallplattenmarkt überhaupt. Die «Werke [...] erstanden in Wiedergaben, die mit der zur Brillanz gesteigerten Vollendung eine geistige Innenspannung und seelische Erfülltheit verbanden, wie man sie nur in ganz seltenen Fällen erleben kann», urteilte die Neue Zürcher Zeitung über Kletzkis Auftritt.

Der Live-Mitschnitt von 1946 gehört zu den ältesten Aufnahmen im audite-Katalog. Die Aufnahme wurde damals in Acetat-Platten von ca. 4 Minuten Spielzeit geschnitten, die dieser Veröffentlichung zu Grunde liegen. Trotz des hohen Alters der Aufnahmen und der besonderen technischen Herausforderung beim Remastering konnte Kletzkis beeindruckende Dynamik voll erhalten werden.

In Kooperation mit audite präsentiert LUCERNE FESTIVAL herausragende Konzertmitschnitte prägender Festspielkünstler. Ziel der Edition ist es, bislang weitgehend unveröffentlichte Schätze aus den ersten sechs Jahrzehnten des Festivals zu heben, dessen Geburtsstunde 1938 mit einem von Arturo Toscanini geleiteten «Concert de Gala» schlug. Die Tondokumente stammen aus den Archiven von SRF Schweizer Radio und Fernsehen, das die Luzerner Konzerte seit Anbeginn regelmäßig überträgt. Sie werden klanglich sorgfältig restauriert und durch Materialien und Fotos aus dem Archiv von LUCERNE FESTIVAL ergänzt: eine klingende Festspielgeschichte.

„Es ist eine der spannendsten und zwingendsten Aufführungen der Vierten von Brahms, die ich je gehört habe, noch geballter und stringenter als die berühmten Referenzen von Klemperer und Toscanini. Vor allem in den beiden Ecksätzen kombiniert Kletzki strukturelle Dichte und emotionales Feuer zu gebündelten Energieschüben, die das späte Opus fast als Fanal jugendlicher Leidenschaft und so gar nicht als abgeklärtes Alterswerk erscheinen lassen.… (stereoplay)

Schweizerisches Festspielorchester
Paul Kletzki, Dirigent

Digitally remastered



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