An die ferne Geliebte Alexander Krichel

Cover An die ferne Geliebte

Album info

Album-Release:
2019

HRA-Release:
01.02.2019

Label: Sony Classical

Genre: Classical

Subgenre: Instrumental

Album including Album cover Booklet (PDF)

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  • Ludwig van Beethoven (1770 - 1827): An die ferne Geliebte, Op. 98, Transcribed for Piano Solo by Franz Liszt, S. 469:
  • 1An die ferne Geliebte, Op. 98, Transcribed for Piano Solo by Franz Liszt, S. 469: I. Auf dem Hügel sitz ich spähend02:25
  • 2An die ferne Geliebte, Op. 98, Transcribed for Piano Solo by Franz Liszt, S. 469: II. Wo die Berge so blau01:17
  • 3An die ferne Geliebte, Op. 98, Transcribed for Piano Solo by Franz Liszt, S. 469: III. Leichte Segler in den Höhen01:41
  • 4An die ferne Geliebte, Op. 98, Transcribed for Piano Solo by Franz Liszt, S. 469: IV. Diese Wolken in den Höhen00:57
  • 5An die ferne Geliebte, Op. 98, Transcribed for Piano Solo by Franz Liszt, S. 469: V. Es kehret der Maien, es blühet die Au02:07
  • 6An die ferne Geliebte, Op. 98, Transcribed for Piano Solo by Franz Liszt, S. 469: VI. Nimm sie hin denn, diese Lieder03:50
  • Robert Schumann (1810 - 1856): Symphonische Etüden, Op. 13:
  • 7Symphonische Etüden, Op. 13: Thema. Andante01:38
  • 8Symphonische Etüden, Op. 13: Etüde I01:19
  • 9Symphonische Etüden, Op. 13: Etüde II03:01
  • 10Symphonische Etüden, Op. 13: Etüde III. Vivace01:18
  • 11Symphonische Etüden, Op. 13: Etüde IV00:58
  • 12Symphonische Etüden, Op. 13: Etüde V01:20
  • 13Symphonische Etüden, Op. 13: Etüde VI. Agitato00:49
  • 14Symphonische Etüden, Op. 13: Etüde VII. Allegro molto01:19
  • 15Symphonische Etüden, Op. 13: Variation I01:46
  • 16Symphonische Etüden, Op. 13: Variation II02:25
  • 17Symphonische Etüden, Op. 13: Variation III01:31
  • 18Symphonische Etüden, Op. 13: Variation IV03:43
  • 19Symphonische Etüden, Op. 13: Variation V02:41
  • 20Symphonische Etüden, Op. 13: Etüde VIII02:09
  • 21Symphonische Etüden, Op. 13: Etüde IX. Presto possibile00:41
  • 22Symphonische Etüden, Op. 13: Etüde X01:22
  • 23Symphonische Etüden, Op. 13: Etüde XI01:48
  • 24Symphonische Etüden, Op. 13: Etüde XII. Finale. Allegro brillante06:01
  • Fritz Kreisler (1875 - 1962): Alt-Wiener Tanzweisen:
  • 25Alt-Wiener Tanzweisen: II. Liebesleid (Transcribed for Piano Solo by Sergei Rachmaninoff)04:24
  • 26Alt-Wiener Tanzweisen: I. Liebesfreud (Transcribed for Piano Solo by Sergei Rachmaninoff)07:24
  • Richard Wagner (1813 - 1883): Tristan und Isolde, WWV 90:
  • 27Tristan und Isolde, WWV 90: Isoldens Liebestod (Transcribed for Piano Solo by Franz Liszt, S. 447)08:53
  • Total Runtime01:08:47

Info for An die ferne Geliebte

Alexander Krichel spielt in einem faszinierenden Programm voller Liebesleid und Liebesfreud Klavierwerke von Beethoven, Schumann, Wagner, Liszt und Kreisler.

1816 komponierte Ludwig van Beethoven mit „An die ferne Geliebte“ den ersten Liederzyklus der Musikgeschichte. Beethoven widmete es seinem Freund und Förderer Fürst Joseph von Lobkowitz, der das Werk, kurz nach dem Tod seiner Frau, bei ihm in Auftrag gab. Mit diesem Liederzyklus in der Klaviertranskription von Franz Liszt eröffnet jetzt Pianist und ECHO-Preisträger Alexander Krichel sein gleichnamiges Solo-Album „An die ferne Geliebte“, das sich um die Liebe und die Sehnsucht in der Musik dreht. Daneben hat er mit Richard Wagners „Isoldens Liebestod“ sowie Fritz Kreislers „Liebesleid – Liebesfreud“ zwei weitere Klaviertranskriptionen eingespielt, die von Liszt bzw. Sergej Rachmaninov stammen. Und mit Robert Schumanns „Sinfonischen Etüden“ spielt er eines der anspruchsvollsten Klavierwerke der Romantik.

Um Abschied geht es nicht nur in Beethovens Zyklus „An die ferne Geliebte“ mit seinen sechs nahtlos ineinander übergehenden Liedern. Mit „Isoldens Liebestod“ aus dem 3. Akt von Wagners „Tristan und Isolde“ erklingt der wohl berührendste Abschiedsgesang, der jemals für das Musiktheater komponiert wurde. In seiner Transkription gelang es Franz Liszt, sowohl die Klangfülle des Orchesters, wie auch die Empfindsamkeit des Isolde-Gesangs so einzufangen, dass dieser „metaphysische Schwanengesang“ (Friedrich Nietzsche) auch am Klavier seine Wirkung nicht verfehlt.

Wesentlich virtuoser geht es zwischendurch in den beiden Walzern „Liebesleid“ und „Liebesfreud“ zu, die der legendäre Geiger Fritz Kreisler 1905 schrieb und die sein guter Freund, der russische Komponist und Pianist Sergej Rachmaninov für Klavier einrichtete. Schumanns „Sinfonische Etüden“ stehen im Zentrum des Albums von Alexander Krichel. 1834 setzte sich Schumann an diese geistig wie manuell enorm anspruchsvolle Komposition. Ausgangspunkt war das Thema in Form eines Trauermarsches, das der Vater von Schumanns damaliger Verlobten ihm geschickt hatte. Von den komponierten 17 Veränderungen, die als Etüden in Form freier Variationen angelegt sind, schaffte es jedoch lediglich ein Dutzend in die Erstausgabe. Die übrigen fünf Etüden, die Schumann verworfen hatte, wurden erst 1873 von Johannes Brahms herausgebracht. Seitdem werden die „Sinfonischen Etüden“ in den verschiedensten Fassungen gespielt. Alexander Krichel spielt nun die fünf postum veröffentlichten Variationen nach der offiziell 7. Etüde. Krichel: „Nach den fünf Variationen, die einen ganz weit weg aus der Realität saugen, ist es dann diese 8. Etüde, die einen wieder zurückholt, die die stärkste Gravitation besitzt. Davon handelt auch ein wenig die CD. Es geht um diese Umschwünge und plötzlichen Richtungsänderungen, die einem in der Kunst, in der Musik widerfahren können – wie auch im Leben.“von Fritz Kreisler bereiten auf das Finale »Isoldes Liebestod« aus Wagners berühmter Oper vor.

Alexander Krichel, Klavier




Alexander Krichel
1989 in Hamburg geboren, begann Alexander Krichel im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Mit 15 Jahren wurde er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. 2007 setzte er seine Studien an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover beim legendären Vladimir Krainev bis zu dessen Tod fort. Zur Zeit studiert er am Royal College of Music in London bei Prof. Dmitri Alexeev.

Er gewann mehrere erste Preise bei internationalen und nationalen Wettbewerben.

2011 unterschrieb Alexander Krichel einen Exklusivvertrag bei SONY Classical. Das erste Album „Frühlingsnacht“, das im Februar 2013 erschien, fand große Anerkennung bei Kritik und Publikum und zog sofort in die deutschen Klassik-Charts ein. Die begleitende Deutschlandtour führte ihn in renommierte Konzertsäle wie das Konzerthaus Berlin, die Laeiszhalle Hamburg, den Herkulessaal und das Prinzregententheater München und die Tonhalle Düsseldorf. Zukünftige Recital-Engagements beinhalten Debüts in der Philharmonie Essen, der Liederhalle Stuttgart und dem Kurhaus Wiesbaden.

Zu den Festivals, bei denen er gastierte, zählen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und der Kissinger Sommer. Im Sommer 2014 debütiert er außerdem beim Schleswig-Holstein Musik Festival und beim Rheingau Musik Festival.

Außerhalb Deutschlands konzertierte Alexander Krichel u.a. in den USA, in Südamerika und Frankreich, hier zuletzt mit großem Erfolg beim renommierten Klavierfestival 'Piano aux Jacobins' in Toulouse. Im Januar 2014 tritt er im Rahmen eines Klavierabends in Tokio erstmals in Japan auf.

Zukünftige Orchester-Engagements beinhalten u.a. seine Debüts mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott, der Dresdner Philharmonie unter Michael Sanderling, den Bremer Philharmonikern unter Aleksandar Markovich, dem Kammerorchester der Staatskapelle Berlin und den Festival Strings Lucerne. Bereits im März dieses Jahres gab Alexander Krichel sein gefeiertes Münchner Orchester-Debüt mit den Münchner Symphonikern unter Georg Schmöhe.

Zur Spielzeit 2012/13 wurde Alexander Krichel in das stART-Programm von Bayer Kultur aufgenommen, das eine Förderung individueller Projekte durch Bayer für drei Jahre und zahlreiche Auftritte im Konzertplan der Bayer-Kulturabteilung beinhaltet. Er ist außerdem Stipendiat der Oscar und Vera Ritter-Stiftung (seit 2005) und der PE-Förderungen Mannheim.

Seine Debüt-CD „INSIGHTS – Alexander Krichel plays Liszt“ hat er im Januar 2011 für das Label Telos Music eingespielt.

Neben seiner musikalischen Laufbahn findet Alexander Krichel noch Zeit für weitere Herausforderungen: Mit Auszeichnung bestand er die Aufnahmeprüfung in die Förderklasse der William-Stern-Gesellschaft an der Mathematischen Universität für hochbegabte Mathematiker, wo er verschiedene Kurse besuchte. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe: der Mathematik-Olympiade,beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen und beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“ (Biologie).

Booklet for An die ferne Geliebte

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